Zur Neuausrichtung von Deutsch lehren lernen (DLL)

Die Wahrnehmung der Tutorinnen und Tutoren

Autor/innen

  • Blaženka Abramović
  • Adelina Sîrbu
  • Marion Schuller
  • Michael Legutke
  • Michael Schart

DOI:

https://doi.org/10.24403/jp.1540615

Schlagworte:

Fortbildung und Weiterbildung, Lehrerbildung, Aufgabe, Tutor

Abstract

Dieser Werkstattbericht dokumentiert die Begleitforschung zur Neukonzeption des Fort- und Weiterbildungsprogramms Deutsch Lehren Lernen (DLL) des Goethe-Instituts. Die Neuausrichtung umfasst einen erweiterten Korpus an Unterrichtsdokumenten, die Einführung von Erkundungsaufgaben in Verbindung mit Reflexionsaufgaben, eine veränderte Bewertungspraxis und vor allem einen höheren Grad an Autonomie für die Teilnehmenden. Im Zentrum der Untersuchung steht die Wahrnehmung der Tutorierenden, die mittels Fragebogen (n=111) und leitfadengestützter Interviews erfasst wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass die Erkundungsaufgaben als praxisrelevant und motivierend bewertet werden, jedoch mit erhöhtem Zeitaufwand und Orientierungsbedarf verbunden sind. Die Rolle der Tutorierenden hat an Komplexität gewonnen; sie pendeln nun zwischen prozessbegleitender und fachdidaktisch-beratender Funktion. Die Neukonzeption bietet Chancen für die Weiterentwicklung aller Beteiligten, erfordert jedoch gezielte Unterstützungsstrukturen. Der Beitrag schließt mit Impulsen für weitere Begleitforschung.

Veröffentlicht

31.03.2026

Zitationsvorschlag

Abramović, B., Sîrbu, A., Schuller, M., Legutke, M., & Schart, M. (2026). Zur Neuausrichtung von Deutsch lehren lernen (DLL): Die Wahrnehmung der Tutorinnen und Tutoren. KONTEXTE: Internationales Journal Zur Professionalisierung in Deutsch Als Fremdsprache, 4(1), 154–167. https://doi.org/10.24403/jp.1540615

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